Die Umgebungsabdichtung ist das Geheimnis einer langen Lebensdauer – dank der finnischen Spezialbehandlung haben Kempower-Ladestationen niedrige Lebenszykluskosten

Unsere Ladestationen sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Für Sie bedeutet das niedrige Lebenszykluskosten und eine bessere Planbarkeit von Wartungsmaßnahmen. Wie machen wir das? Indem wir unsere Ladestationen und ihre Bauteile einer finnischen Spezialbehandlung unterziehen und Software-Tools für die vorbeugende Wartung anbieten, um eine lange Lebensdauer und einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Langlebige Ladestationen sparen unseren Kunden Zeit und Geld, und genau deshalb sind sie unsere Priorität. EV-Ladestationen sind oft extremen Bedingungen ausgesetzt, aber mit der Produktentwicklungserfahrung unseres Schwesterunternehmens Kemppi haben wir einige clevere Lösungen gefunden, um mit diesen fertigzuwerden.

Langlebige Ladestationen sind besser geschützt als in den Normen vorgeschrieben

Beim Bau langlebiger Ladestationen sind drei Dinge zu beachten: die Einhaltung der internationalen Normen für Elektrogeräte und EV-Ladesysteme, wie der IEC-61851, die Gestaltung eines staub- und flüssigkeitsdichten Gehäuses und der Schutz der Elektronik im Gehäuse.

„Die internationalen Normen schreiben die Schutzart des Gehäuses vor, aber wir begnügen uns nicht mit dieser Grundanforderung. Unsere Umgebungsabdichtung beschränkt sich nicht auf das Gehäuse. Stattdessen konzentrieren wir uns auf zwei Dinge: den Schutz der Elektronik und die Gestaltung der Ladestation, sodass sie Staub und Kondensat abweist“, erklärt Petri Korhonen, Projektleiter bei Kempower mit über 20 Jahren Erfahrung in der Gestaltung von Elektrogeräten.

Bei Kempower haben wir einen speziellen dicken Lack entworfen, der zum Schutz der Elektronik im Inneren der Ladestation von einem Roboter aufgetragen wird. Die Zusammensetzung unseres Lackes erlaubt eine dickere und haltbarere Schicht, als dies bei anderen Verfahren möglich wäre.

Petri Korhonen with a circuit board

„Die internationalen Normen schreiben die Schutzart des Gehäuses vor, aber wir begnügen uns nicht mit dieser Grundanforderung. Unsere Umgebungsabdichtung beschränkt sich nicht auf das Gehäuse. Stattdessen konzentrieren wir uns auf zwei Dinge: den Schutz der Elektronik und die Gestaltung der Ladestation, sodass sie Staub und Kondensat abweist“, erklärt Petri Korhonen, Projektleiter bei Kempower mit über 20 Jahren Erfahrung in der Gestaltung von Elektrogeräten.

Die Umgebungsabdichtung schützt vor Kondensation und Korrosion

„Clevere Lösungen für die Umgebungsabdichtung sind von entscheidender Bedeutung, da fast alle EV-Ladestationen im Freien installiert werden. Idealerweise sind sie unter Überdachungen untergebracht, wie sie auch für Zapfsäulen errichtet werden, oft bleiben sie aber ungeschützt, sodass sie wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Und wenn sich die Ladestation beispielsweise in einer Stadt am Meer befindet, wo die Luft salzig ist, oder in einer Stadt, in der sich mehr Schadstoffe in der Luft befinden, ist neben der Feuchtigkeit auch noch Korrosion ein Thema“, sagt Korhonen.

In Finnland kommt es im Laufe des Jahres zu einigen drastischen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsänderungen, aber laut Korhonen sind diese leicht zu bewältigen. Erst wenn korrosive Verbindungen hinzukommen, besteht die Gefahr einer Fehlfunktion oder eines vorzeitigen Ausfalls von Bauteilen. Korrosive Verbindungen können die Lebensdauer ungeschützter Materialien und Bauteile drastisch verkürzen. Außerdem kann Staub ähnliche Probleme verursachen, wenn er in das Innere einer Maschine gelangt.

„Der Staub, der in Werkstätten vorkommt, kann leitfähig sein. Wenn er in Ihr unzureichend geschütztes Gerät gelangt, verursacht er große Probleme. Salzwasser ist leitfähig, und oft ist es der Staub in Bergwerken auch“, erklärt Korhonen.

Durch das Testen von Bauteilen und Ladestationen lassen sich Schwächen beheben

Ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung der Langlebigkeit unserer Ladestationen ist das Testen der in den Baugruppen enthaltenen Bauteile. Wir unterziehen alle kritischen Bauteile Kurzzeit- und Langzeittests, bevor wir sie für den Einsatz freigeben. Wir testen auf Probleme wie Überstrom und Überspannung.

lab-testing T-Series at -35°C (-31°F).

Die Ladestation wird der finnischen Spezialbehandlung unterzogen. Labortestung bei -35 °C. Alles funktioniert perfekt! „Die Tests gehen weit über alle Bedingungen hinaus, die die Ladestation im normalen Betrieb aushalten muss“, sagt Petri Korhonen.

„Wir testen alle zentralen Bauteile, die die Zuverlässigkeit gefährden könnten. Hierzu gehören beispielsweise Leistungshalbleiter. Zur Bewertung haben wir eigene Kempower-Gestaltungsregeln erstellt. Sie basieren auf den Datenblättern des Bauteilherstellers, wir haben aber unsere eigenen Grundregeln für das aufgestellt, was das Bauteil bei unseren Tests aushalten sollte“, erklärt Korhonen.

Zusätzlich zum Test der Bauteile unterziehen wir auch die gesamte Ladestation einer intensiven Typprüfung. Wir führen Belastungstests mit 12.000 Ladezyklen durch, bei denen jeder Regler an der Ladestation auf die volle Leistung eingestellt wird.

„Der größten Belastung wird die Ladestation ausgesetzt, wenn man sie zwischen diesen vollen Leistungszyklen kurz abkühlen lässt. Die Tests gehen weit über alle Bedingungen hinaus, die die Ladestation im normalen Betrieb aushalten muss“, sagt Korhonen.

Die teuerste Art der Wartung ist die unerwartete Wartung

„Unsere Ladestationen sind mit Sensoren ausgestattet, die Parameter wie die Temperatur überwachen. Auf diese Weise können wir die Ladestation überwachen, und falls ein Anstieg eines gemessenen Parameterwerts erkannt wird, können wir das Wartungsteam alarmieren. So können Wartungsarbeiten im Voraus geplant und unerwartete Stillstandzeiten vermieden werden“, sagt Korhonen.

Die Ladestationen von Kempower sind modular aufgebaut, um die Wartung so einfach und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Wenn ein Modul ausgetauscht werden muss, kann bei Kempower ein Ersatz bestellt und an die Mechaniker Ihres Unternehmens geschickt werden – Sie müssen nicht die gesamte Ladestation bei uns abgeben. Die Module können einzeln ausgetauscht werden, wofür das Wartungspersonal keine besonderen Kenntnisse benötigt.

Die Erfahrung mit Kemppi verschafft Kempower einen Vorteil auf dem wachsenden Markt für EV-Ladesysteme

Das Wissen des Schwesterunternehmens Kemppi in der Entwicklung und Fertigung von Schweißmaschinen für anspruchsvolle Umgebungen wie Schiffswerften, Offshore-Plattformen und Metallwerkstätten hat sich für Kempower als entscheidender Vorteil erwiesen. Auch Schweißmaschinen werden oft unter anspruchsvollen Bedingungen wie im Freien bei wechselnden Witterungsbedingungen und sogar unter Wasser eingesetzt, weshalb Kemppi über bewährte Lösungen verfügt, die in rauen Umgebungen zuverlässig funktionieren.

„Andere kämpfen mit Lösungen, die bei uns in den Genen liegen, und manchmal sind wir uns nicht einmal der Einzigartigkeit bestimmter Lösungen bewusst – so offensichtlich sind sie für uns“, erklärt Korhonen.

„Umgebungsabdichtung und Langlebigkeit werden bei Ladestationen immer wichtiger, weil bei wachsenden Unternehmen und Fuhrparks zunehmend die Lebenszykluskosten in den Fokus geraten“, sagt Korhonen.

„Unternehmen mit größeren Fuhrparks und zunehmender Erfahrung in deren Management achten immer mehr darauf, wie sich die Kosten verteilen: wie viel auf die Wartung entfällt und welchen Anteil die Anfangsinvestition des Kaufs ausmacht. Bei dieser Herangehensweise an das Fuhrparkmanagement liegt der Fokus auf den Lebenszykluskosten und den Möglichkeiten, diese zu senken. Und hier schneidet Kempower sehr gut ab.“

Möchten Sie mehr erfahren? Rufen Sie Petri an oder senden Sie ihm eine E-Mail.

Petri Korhonen ist der beste Ansprechpartner, um Ihre Fragen zur Installation von EV-Ladestationen in den verschiedensten Umgebung zu beantworten – von staubigen Bergwerken bis hin zu Küstenstandorten. Er ist Projektdirektor bei Kempower und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Elektrogeräten für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen.