Mit intelligenten, kompatiblen und skalierbaren Lösungen bietet Kempower EV-Fahrern ein reibungsloses und benutzerfreundliches Ladeerlebnis

Technikbegeisterte legen oft viel Wert auf die Intelligenz von Lösungen und vergessen darüber die Alltagsbedürfnisse der Endanwender. Im relativ jungen Segment der Fahrzeug-Ladetechnik kann dies dazu führen, dass die Ladestecker nicht überall passen oder die Bedienung der Säule unnötig kompliziert ist. Kempower hat von Anfang an darauf geachtet, dass in den Ladestationen nur Technologien zum Einsatz kommen, die dem Fahrer die Bedienung so einfach wie möglich machen.

Unsere Ladelösungen müssen zwei zentrale Kriterien erfüllen: Sie müssen skalierbar sein und sich einfach bedienen lassen. Skalierbarkeit bedeutet für uns, dass wir unsere Ladestationen aktualisieren können, sobald neue Fahrzeugtypen oder Spannungs- bzw. Leistungsstandards zur Marktreife gelangen. Da Skalierbarkeit auch zur Langlebigkeit unserer Ladestationen und Lösungen beiträgt, betrachten wir sie als Schwerpunktbereich.

„Der Aufbau einer Produktfamilie, die sich schnell auf Veränderungen auf dem Fahrzeugmarkt einstellen kann, bringt mehr Sicherheit für die Investoren. Unsere Cloudlösung kann eine komplette Ladeinfrastruktur aktualisieren. Investoren müssen sich keine Gedanken darüber machen, dass die Stationen bei neuen Fahrzeugen oder Ladespannungen plötzlich obsolet werden“, erklärt Kempower Technologievorstand Mikko Veikkolainen.

 

Mikko Veikkolainen with Tesla

Alle Kempower Ladestationen, von der mobilen T-Series bis zur modularen C-Series, haben das gleiche Leistungsmodul.  Es ist das Ergebnis von 70 Jahren Erfahrung bei der Entwicklung und Herstellung von Schaltnetzteilen.

Das Kempower-Leistungsmodul ist das Ergebnis von 70 Jahren Erfahrung

Ein Schlüsselelement für die gute Skalierbarkeit ist das Kempower-Leistungsmodul, das gegenwärtig für 40 bis 50 kW ausgelegt ist. Es liefert genau die Leistung, die der Nutzer braucht: 50 kW für die Aufladung eines Elektrofahrzeugs oder 40 kW für Schwermaschinen mit großen Batterien. Wir können die Leistung auf Wunsch auch verdoppeln, verdreifachen und sogar vervierfachen.

Jedes Modul enthält zwei 20-kW-Leistungsquellen – Grundvoraussetzung für eine zuverlässige Ladelösung. Alle Kempower Ladestationen, von der mobilen T-Series bis zur modularen C-Series, haben das gleiche Leistungsmodul. Dieses Konzept erlaubt eine einfache und effektive Skalierung.

Kempower power module

„Das Kempower Leistungsmodul ist für eine lange Gebrauchsdauer und schwierige Umgebungsbedingungen ausgelegt“, erklärt Veikkolainen.

Es ist ein großartiges Beispiel, wie sich mit durchdachten technologischen Lösungen der Alltag der Nutzer komfortabler machen lässt.

Nehmen wir zum Beispiel die Wartung – dank des modularen Aufbaus der Ladestationen von Kempower kann ein defektes Modul aus der Ladestation ausgebaut und zur Wartung an das Kempower-Werk im finnischen Lahti geschickt werden. Ein weiterer großer Vorteil des modularen Aufbaus besteht darin, dass verschiedene Kempower-Ladestationen miteinander kompatibel sind – was an einer schwierigen Stelle die dringend benötigte Flexibilität bietet.

„Mobile Ladestationen wie die T-Serie von Kempower werden häufig bei Wartungsarbeiten eingesetzt. Wenn beispielsweise ein Leistungsmodul in einer EV-Ladestation nicht mehr funktioniert, kann die mobile Ladestation sie vorübergehend als Stromversorgung ersetzen“, erklärt Veikkolainen.

Individuell angepasste Lösungen können ein zweischneidiges Schwert sein

Bei elektrischen Ladestationen gibt es viele Möglichkeiten, den Ladevorgang individuell anzupassen. Wir haben uns jedoch dafür entschieden, uns so weit wie möglich an die aktuellen Standards zu halten. Warum? Um die Kompatibilität zu verbessern und sicherzustellen. Alle Anpassungen müssen an Autos getestet werden, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, was oft mit Problemen verbunden ist.

So ist zum Beispiel unser Leistungsmodul mit zwei Ausgängen versehen, sodass wir beginnend bei unserer kleinsten Ladestation Strom zu zwei Ladebuchsen leiten können. Das ermöglicht einen nahtloseren EV-Ladevorgang für den Endkunden, da Ladestationen so programmiert werden können, dass sie automatisch zwischen verschiedenen Stromquellen umschalten. Wenn Sie also zu einer Ladestation mit zwei Buchsen fahren, können Sie Ihr Auto anschließen, ohne warten zu müssen, bis der Ladevorgang des anderen Autos abgeschlossen ist.

Kleine Anpassungen können mühelos vorgenommen werden, da unsere Cloud-Lösung es uns ermöglicht, viele kleine Details zu optimieren, um das Kundenerlebnis noch reibungsloser zu gestalten. So kommt es zum Beispiel bei mobilen Ladestationen häufig vor, dass die größte Dreiphasen-Steckdose nicht verfügbar ist. Mit unserer Cloud-Lösung können wir die Ladestation jedoch auf eine geringere Leistung einstellen, sodass der Benutzer zum Laden eine Steckdose mit geringerer Leistung verwenden kann.

Die Daten der Kempower-Ladestationen können kostspielige Ausfälle verhindern und den Erfolg überwachen

Eine weiteres Beispiel dafür, wie unsere Technologielösungen den Erfordernissen unserer Kunden gerecht werden, ist die Transparenz, die Kempower-Ladestationen mittels Daten bieten. Sie sind mit mehreren Sensoren ausgestattet, die Daten zur Nutzung und zum Status der Ladestation liefern.

Über den Cloud-Dienst von Kempower können verschiedene Arten von Kennziffern angepasst werden, um spezifische Werte wie Schwankungen des Ladestatus zu messen. Außerdem können Datenpunkte für die Messung von Erfolgen oder benutzerdefinierten Zielen wie dem Energieverbrauch konfiguriert werden.

„So ist es zum Beispiel für einen Busflotten- oder Schwermaschinenbetreiber vollkommen inakzeptabel, dass ein Bus oder Lkw wegen mangelhafter Aufladung ausfällt. Unsere Ladestationen können kostspielige Probleme erkennen und verhindern, wie zum Beispiel den Ausfall einer Ladestation aufgrund einer losen Verbindung“, erklärt Veikkolainen.

Auf das Verständnis der alltäglichen Erfahrung mit EV-Ladestationen kommt es an

Die langjährige Erfahrung von Kemppi in der Entwicklung von Schweißmaschinen der Spitzenklasse hat Kempower aus technologischer Sicht einen entscheidenden Vorsprung bei der Produktentwicklung verschafft. Der Ansatz von Kemppi besteht darin, immer die Erfordernisse des Endnutzers zu verstehen. Wir bei Kempower haben das Internet durchforstet und lange Gespräche mit Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs und dergleichen geführt.

„Die sozialen Medien waren eine ausgezeichnete Quelle für uns, um herauszufinden, welche Fragen und Probleme die Menschen in Verbindung mit dem Laden von Elektrofahrzeugen haben. Bei industriellen Elektrofahrzeugen mussten wir etwas anders vorgehen und haben ausgiebig mit verschiedenen Betreibern und Herstellern von Bussen und Schwermaschinen gesprochen“, sagt Veikkolainen.

Das Laden von Elektrofahrzeugen gestaltet sich oft unnötig schwierig: Zu viele Bezahlmöglichkeiten, zu spezifische und komplizierte Schritte im Ladeprozess – und manchmal kann eine Ladestation nach einem einzigen falsch durchgeführten Schritt völlig verrücktspielen. Das macht deutlich, wie wichtig Benutzerforschung und -tests sind.

Mikko Veikkolainen

„Aus Perspektive der Benutzerfreundlichkeit ist der Ladevorgang dann ein Erfolg, wenn Sie gar nicht merken, was Sie tun – denn wir finden, dass das Laden von Elektrofahrzeugen ein Vergnügen sein sollte“, sagt Veikkolainen schmunzelnd.

Möchten Sie mehr erfahren? Wenden Sie sich an Mikko.

Mikko Veikkolainen kann auf eine fast 20-jährige Geschichte in Unternehmen der Kemppi-Familie zurückblicken. 10 Jahre lang leitete er die Produktentwicklung von Schweißmaschinen bei Kemppi. Er hatte auch bei der Entstehung von Kempower seine Hand im Spiel und war der führende Mann, bevor Tomi Ristimäki eingestellt wurde.