Beim elektrischen Rallyecross von RallyX Nordic wurden Kempower Ladestationen von den weltbesten Fahrern, darunter Marcus Grönholm, Johan Kristofferson und Timmy Hansen, auf die Probe gestellt.

Die Kempower Ladestationen der T-Series lieferten die nötige Leistung für die brandneuen RX2e-Rennwagen, die extra für die FIA World Rallyecross-Weltmeisterschaften 2021 entwickelt wurden, bei einer beeindruckenden Vorführung in Höljes.

Einige der weltbesten Fahrer, darunter Marcus Grönholm, Johan Kristofferson und Timmy Hansen, testeten Mitte Mai die neuen RX2e-Fahrzeuge auf der Rennstrecke von RallyX Nordic bei der Superteam Challenge für Elektrorennwagen in Höljes, Schweden. Der Showdown lieferte vielversprechende Ergebnisse für die Zukunft des elektrischen Rallyecross-Fahrens.

Für das Laden der RX2e-Boliden, die mit einer Power von 250 kW fahren und bis zu 460 Nm Drehmoment auf die Straße bringen, kamen Kempower Ladestationen der T-Series zum Einsatz. Die Zusammenarbeit der nordischen Unternehmen ergab sich quasi automatisch, da der schwedische Fahrzeughersteller Olsbergs MSE schon lange mit Schweißtechnik des finnischen Unternehmens Kemppi arbeitete. Kemppi und Kempower gehören zur Kemppi Gruppe.

Beeindruckende Demonstration des Rallyecross-Potenzials von Elektrorennwagen

„Die Veranstaltung bei Höljes hat das Potenzial elektrischer Rennwagen überzeugend demonstriert“, sagt Arto Lehtonen, Motorsportexperte und CEO von AJL Engineering, einem Lenkelektronik-Spezialisten für Elektrofahrzeuge.

– Das Handling der elektrischen Rennwagen ist deutlich besser als bei traditionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Das ist ein wichtiger positiver Aspekt, den insbesondere unsere Rallyefahrer zu schätzen wissen, und der viele überraschen dürfte.

– Verbrennungsmotoren sitzen meist vorn und der Tank hinten. Der daraus resultierende Schwerpunkt des Fahrzeugs ist alles andere als ideal für ein präzises, agiles Handling. In Elektrofahrzeugen befindet sich die Batterie dagegen am Boden in der Mitte des Wagens, das sich dadurch besser kontrollieren lässt.

Extreme Anforderungen an Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit im Motorrennsport

Lehtonen weiß, dass die Ladestationen im Rennsport absolut zuverlässig funktionieren müssen. Ladestörungen können die Erfolgsaussichten eines Teams schnell zunichtemachen.

– Auch unter den anspruchsvollen Bedingungen im Motorrennsport haben sich die DC-Ladestationen der T-Series von Kempower als extrem zuverlässig und sehr bedienerfreundlich erwiesen. Wir sind absolut zufrieden mit dem Produkt.

Die Zukunft des Rallyecross ist elektrisch

– Die Elektrifizierung macht große Fortschritte. Bei Pkw kommt der Trend zum reinen Elektroantrieb gerade richtig in Fahrt. Die großen Autobauer wollen den Wandel nicht verpassen und stellen ihre Produktion um. Das wirkt sich auch im professionellen Motorsport spürbar auf das Sponsoring aus, erklärt Lehtonen.

Die Wettbewerbsvorführung in Höljes zeigt, dass Elektrorennwagen auch im Höchstleistungsbereich bei mittleren Reichweiten mit Verbrennern durchaus mithalten können.

Lehtonen glaubt an die elektrische Zukunft des Rallyecross und ist gespannt, wohin künftige Entwicklungen bei der Batteriekapazität führen werden.

 

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