Laden von Elektrobussen: Erkenntnisse von der Nordic Zero Emission Bus Conference in Oslo

Von Erling Sandstad

Die meisten nordeuropäischen Länder haben mit ihrer Strategie der Emissionsfreiheit bis 2025 oder 2030 klare Pläne. Oslo verfügt derzeit über die größte Elektrobusflotte in Skandinavien, aber bald wird Göteborg Oslo auf den zweiten Platz verdrängen. Dennoch bieten beide Städte ein viel größeres Potenzial. Wenn wir Kopenhagen, Stockholm, Malmö, Aarhus, Bergen usw. hinzurechnen, entspricht das Potenzial vielen Tausend Bussen innerhalb der nächsten 5-10 Jahre.

Die größten Elektrobushersteller waren letzte Woche beim Seminar im norwegischen Oslo vertreten – sogar einige chinesische Unternehmen nahmen daran teil. Auch Anbieter von Ladestationen, Verkehrsunternehmen und Politiker aus den Bereichen Verkehr und Infrastruktur waren dabei. Während der zweitägigen Konferenz wurden fast 50 Verkaufsgespräche geführt.

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung aus der „Ladeperspektive“

 

1. Ladeanschluss für Elektrobus: Stromabnehmer oder Kabel?

Derzeit gibt es verschiedene Ladeverbindungen zwischen Ladestation und Elektrobus. Manche funktionieren über Kabel und manche über Stromabnehmer. Die Herausforderung bei Stromabnehmern wird in Zukunft der Bus selbst sein. Wie kann der Markt sicherstellen, dass alle Bushersteller denselben Stromabnehmertyp verwenden?

Wenn Sie große Summen in eine Bus- oder Stromabnehmertechnologie investieren, können Sie in 5 Jahren nicht so einfach wechseln, wenn sowohl alle Busse als auch alle Anschlusssysteme zum Laden ersetzt werden müssen. In Island sollen Kabel verwendet werden, wobei die Fahrer selbst für den Anschluss der Busse an Ladestationen verantwortlich sind. Das bedeutet mehr Flexibilität, falls später eine Erweiterung oder ein Austausch erforderlich wird.

2. Platz für das Laden von Elektrobussen

In Oslo wurde viel Parkplatzfläche für die Ladestationen vorgesehen. Hier gilt die Devise: Die Busse passen sich an den Standort der Ladestation an. Das Busdepot in Alnabru ist zum Beispiel bereits voll mit Elektrobussen und wird auf beiden Seiten dicht von Straßen flankiert: So konnten platzbedürftige Ladestationen leicht unterirdisch oder in einem Bereich installiert werden, in dem kein Bus geparkt werden kann.

3. Depotladestationen für Elektrobusse

Bei der Entwicklung der Ladetechnologie für Elektrobusse liegt der Fokus derzeit auf Depotladestationen, nicht auf „Distanzladestationen“. Das bedeutet, dass die Elektrobuslinien entsprechend auf die Akkukapazität der Elektrobusflotte beschränkt sind.

 

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Erling Sandstad