Die Elektrofahrzeuge der Berliner Stadtreinigung werden mit mobilen Schnellladegeräten der finnischen Firma Kempower geladen

Deutschlands größtes kommunales Unternehmen der Abfallentsorgung und Straßenreinigung, die Berliner Stadtreinigung (BSR), hat 18 Ladegeräte der T-Serie von Kempower gekauft, um ihre Elektrofahrzeugflotte schnell und flexibel zu laden. Mobile Ladegeräte sind eine ausgezeichnete Alternative und können einen wesentlichen Beitrag zur gesamten Infrastrukturversorgung leisten.

BSR-Fuhrparkchef Wolfgang Wüllhorst und Produktmanager Arvid Rüster berichten über das Projekt, die Ladeinfrastruktur für die gesamte Elektrofahrzeugflotte der BSR zu beschaffen. Die Elektrifizierung der BSR-Flotte ist eines der Hauptthemen ihrer Arbeit.

„Wenn man über alternative Antriebstechnologien spricht, denken die meisten immer an Fahrzeuge. Oft vergessen wird dabei, dass auch die Infrastruktur ein wesentlicher und primärer Bestandteil ist: Ohne Ladung können Elektrofahrzeuge nicht fahren. Infrastrukturthemen sollten behandelt werden, bevor man Fahrzeuge bestellt“, sagt Wüllhorst.

Bild. Die elektrische BSR-Flotte besteht aus PKW, kleinen Transportern, verschiedenen Kehrmaschinen und Kehrichtsammelfahrzeugen, die auf der Basis eines alten Dieselfahrzeuges umgebaut und elektrifiziert wurden.

 

Die BSR ist in ihrer Branche Vorreiterin in Sachen Elektromobilität

Das Unternehmen European Electrical Bus Company (EEBC) war eine wertvolle Stütze als deutscher Vertriebspartner von Kempower. Auch EEBC-Geschäftsführer Thomas Mang hebt die Bedeutung von fachlichem Know-how und gründlicher Planung hervor.

„Die BSR ist in ihrer Branche ein Vorzeigeunternehmen und hat sich bereits frühzeitig mit dem Thema Elektromobilität auseinandergesetzt“, sagt Mang.

„Wir kümmern uns vor allem um unsere Aufgaben in und für Berlin. Dabei ist es uns wichtig, eine optimierte Logistik mit weniger Emissionen, d.h. auch neue Technologien auf den Weg zu bringen. Hierbei sind wir oft Impulsgeber, auch weil wir mit unserem Fuhrpark von fast 1.800 Fahrzeugen eine gewisse Größe und damit auch Möglichkeiten haben. Zudem wissen wir: Wenn in Berlin ein E-Fahrzeug in Betrieb genommen wird, dann wird das auch woanders zur Kenntnis genommen“, erklärt Wüllhorst.

Mit Hilfe von Kempower konnte eine Ladeinfrastrukturkrise bei der BSR verhindert werden

Die BSR hatte bereits stationäre Ladesysteme für ihren künftigen Fuhrpark ausgeschrieben. Dann kam es jedoch zu Verzögerungen. Das Fuhrparkmanagement war somit fast in der Situation, dass es Fahrzeuge im Umlauf hatte, für die es keine Ladegeräte hatte.

„Daraufhin haben wir nach Lösungen gesucht, die kurzfristig verfügbar sind. Wir sind dabei auf Schnellladegeräte gestoßen, die mobil sind und wurden schnell auf Kempower in Finnland aufmerksam“, sagt Rüster.

„Ohne die mobilen Ladestationen wäre das für uns nicht gut ausgegangen. Das hätte in einem Fiasko geendet.“

18 Mobilladegeräte unterstützen die Versorgung von 230 Elektrofahrzeugen

Jetzt hat die BSR 18 mobile T800-Schnelllader von Kempower. Es handelt sich dabei um 40-kW-Ladegeräte mit unterschiedlichen Steckkontakten, an denen immer zwei Fahrzeuge parallel geladen werden können. Durch die gesamte neue Ladeinfrastruktur können bei der BSR insgesamt 230 Elektrofahrzeuge geladen werden.

Die elektrische BSR-Flotte besteht aus PKW, kleinen Transportern, verschiedenen Kehrmaschinen und Kehrichtsammelfahrzeugen, die auf der Basis eines alten Dieselfahrzeuges umgebaut und elektrifiziert wurden.

Erste Hürde gemeistert – nun können zukünftige Ziele mit der Flexibilität von mobilen Ladestation erreicht werden

„Das erste Ziel war, dass wir die Elektrofahrzeuge, die wir zusätzlich in den Umlauf bringen wollten, auch versorgen können. Dieses Ziel wurde vollständig erreicht, und unsere zukünftigen Ziele können wir mit der Flexibilität von mobilen Ladestation gut bedienen“, erklärt Wüllhorst.

Die Zusammenarbeit zwischen BSR, EEBC und Kempower zeichnete sich dadurch aus, dass man sehr schnell und flexibel reagierte, verlässlich vor Ort war und auch die Einführung begleitet wurde.

„Alle Themen, die erstmal so als Fragezeichen im Raum standen, wurden schnell beantwortet. Das ist sehr vorbildlich“, sagt Rüster mit einem Lächeln.

Umweltfreundliche Mobilität für eine sauberere Stadt und bessere Lebensqualität

Laut Wüllhorst war der wertvollste Beitrag, dass die BSR das Laden der Elektrofahrzeuge gewährleistete und ein großer Schaden im Hinblick auf das Thema Elektromobilität vermieden werden konnte. Die Fahrzeuge sind im Dauereinsatz und laufen selbst im Winter reibungslos.

„Damit können wir unseren Beitrag für die Umwelt leisten, indem wir nicht mehr so viel Diesel verbrennen und unsere CO2-Emissionen verringern. Wir fahren auch wesentlich leiser in der Stadt. Dadurch hoffen wir zudem, die Lebensqualität im urbanen Raum zu verbessern“, ergänzt Rüster.

Mobile Ladestationen können einen wesentlichen Beitrag zur Infrastrukturversorgung leisten

Wüllhorst und Rüster geben ihre Erkenntnis weiter, dass die Infrastrukturplanung deutlich vor der Fahrzeugbeschaffung priorisiert werden muss. Ohne Ladeinfrastruktur ist ein reibungsloser Betrieb von E-Fahrzeugen nicht möglich.

Außerdem sollte diese Infrastruktur flexibel aufgebaut sein. Die mobilen Ladestationen können deswegen einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Infrastrukturversorgung leisten. Sowohl Rüster als auch Wüllhorst würden daher jedem empfehlen, diese Flexibilität auch für ihre Struktur zu nutzen.

„Die gesteigerte Flexibilität zeigt sich mittlerweile im Alltag der BSR. Ich kann mich jetzt entscheiden, die Ladegeräte heute in die Halle zu stellen, morgen in die Werkstatt und übermorgen draußen aufzustellen“, erzählt Rüster zufrieden.

Internationale Partnerschaft für saubere und zuverlässige Elektromobilität

„Schon bei der Inbetriebnahme des ersten Ladegeräts hat sich ein sehr zuverlässiger guter Kontakt entwickelt. So hat es sich dann ergeben, dass eine Ladestation nach der anderen bestellt wurde“, erinnert sich Mang.

„Wenn Kempower seine hohe Qualität hält und auch die Möglichkeit der Einbindung der mobilen Geräte in das Energiemanagement der größeren Fuhrparks weiterentwickelt, ist das finnische Unternehmen auf einem erfolgreichen Weg“, ist sich Wüllhorst sicher.

 

Für weitere Informationen:

Philipp Oppolzer
Senior Sales Manager
Kempower GmbH
E-Mail: philipp.oppolzer@kempower.com

Thomas Mang
Geschäftsführer
EEBC European Electrical Bus Company GmbH
Tel. +49 69 68 60 23 60
E-Mail: t.mang@eebc.gmbh