Neue Daten von Kempower zeigen, dass die Ladesysteme für Elektrofahrzeuge in Europa mehr Energie liefern – mit höherer Leistung und in kürzerer Zeit
- Kempower hat Ladedaten aus vier Jahren von elf europäischen Märkten analysiert, die über sein Lademanagementsystem „ChargEye“ erfasst wurden
- Die Ergebnisse zeigen einen steigenden Energiebedarf, zunehmende Ladeleistungen und kürzere Ladevorgänge, während sich die Ladeinfrastruktur in Europa weiterentwickelt
- Sie deuten zudem darauf hin, dass die nächste Herausforderung für die Branche möglicherweise nicht in der Steigerung der Ladeleistung liegt, sondern in einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Kapazitäten
Eine neue Analyse der von Kempower erhobenen Daten zum Laden von Elektrofahrzeugen zeigt, dass sich das öffentliche Lade-Ökosystem in ganz Europa weiterentwickelt. Die zwischen 2022 und 2025 in elf europäischen Ländern erhobenen ChargEye-Daten zeigen, dass die EV-Infrastruktur pro Ladevorgang mehr Energie liefert, eine höhere Ladeleistung erreicht und dabei weniger Zeit benötigt – ein Zeichen dafür, dass die Infrastruktur Fortschritte macht und den Fahrern einen größeren Nutzen bietet.
Der Datensatz enthält Erkenntnisse aus Ländern in ganz Europa: Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.
- Die abgegebene Spitzenleistung ist um 32 % gestiegen
- Die pro Ladevorgang gelieferte Energie ist um 12 % gestiegen
- Ladevorgänge sind um 3 % schneller
- Ein Ladevorgang dauert im Durchschnitt etwa 35 Minuten
- In allen Märkten besteht eine deutliche Lücke zwischen der Spitzenleistung und der durchschnittlich abgegebenen Leistung, was Möglichkeiten für ein intelligenteres Energiemanagement aufzeigt
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vertrauen in die öffentliche Ladeinfrastruktur mit zunehmender Verbreitung von Elektrofahrzeugen wächst, wobei die Fahrer größere Energiemengen laden und gleichzeitig von schnelleren und leistungsfähigeren Ladenetzwerken profitieren.
Zwar sind die nordischen Länder nach wie vor Europas ausgereifteste Lademärkte mit den höchsten Spitzenleistungen und den schnellsten Ladezeiten, doch zeigen die Daten rasante Fortschritte auch in anderen Teilen des Kontinents. Das Vereinigte Königreich verzeichnete unter den analysierten Ländern die höchste durchschnittlich abgegebene Energie pro Ladevorgang (30 kW), während die südeuropäischen Märkte den Rückstand weiter verringerten und deutliche Fortschritte beim Wachstum der Spitzenleistung sowie bei der abgegebenen Energie erzielten.
In allen 11 analysierten Märkten blieb die durchschnittlich abgegebene Ladeleistung jedoch deutlich unter dem Spitzenleistungsbedarf – so lag beispielsweise im Vereinigten Königreich die Spitzenleistung bei 79 kW, während die durchschnittlich abgegebene Leistung bei 52,9 kW lag. Diese Lücke weist auf Möglichkeiten hin, die Effizienz durch eine intelligentere Stromverteilung zu verbessern, beispielsweise durch den Einsatz dezentraler Ladesysteme, die die Strombelastung dynamisch auf mehrere einzelne Ladegeräte verteilen.
Die Daten stammen aus „ChargEye“, der cloudbasierten Lademanagement-Plattform von Kempower, die mit der Ladehardware von Kempower verzahnt ist und Echtzeit-Einblicke in Ladevorgänge, die Leistung der Ladegeräte sowie etwaige Störungen bietet.
Jussi Vanhanen, Chief Product Officer bei Kempower, erklärte: „Seit Jahren dreht sich die Diskussion rund um das Laden von Elektrofahrzeugen vor allem um die Ladegeschwindigkeit. Die Daten deuten darauf hin, dass die Branche dies erfolgreich umsetzt, nun aber möglicherweise in eine neue Phase eintritt. Mit zunehmender Reife der Ladenetzwerke und steigender Auslastung wird der Erfolg zunehmend daran gemessen werden, wie viele Fahrzeuge effizient versorgt werden können, und nicht mehr nur daran, wie viel Ladeleistung installiert werden kann. Indem mehr Fahrzeugen Zugang zu Ladestationen gewährt und die verfügbare Leistung dynamisch verteilt wird, können Betreiber mehr aus ihrer Ladeinfrastruktur herausholen.“
Die dezentrale Ladearchitektur von Kempower verteilt die verfügbare Leistung dynamisch auf mehrere Ladepunkte, je nach dem aktuellen Bedarf der Fahrzeuge.
Lesen Sie den vollständigen Bericht unter diesem Link
Kempower wird seine Technologie, darunter den kürzlich vorgestellten „Kempower Mega Satellite Flex“ und das Ladestationsmanagementsystem „ChargEye“ , auf der InterCharge Network Conference, icnc26, vom 1. bis 3. September 2026 in Berlin vorstellen.
Pressekontakt:
Sari Hörkkö, Kommunikationsmanagerin, Kempower
sari.horkko@kempower.com
+358 29 0021900
Kempower in Kürze
Wir entwickeln und fertigen zuverlässige und benutzerfreundliche Gleichstrom-Schnellladelösungen für Elektrofahrzeuge. Unsere Vision ist es, die weltweit begehrtesten Ladelösungen für Elektrofahrzeuge zu schaffen – für jeden und überall. Unsere Produktentwicklung und Produktion erfolgen in Finnland und in den USA, wobei der Großteil unserer Materialien und Komponenten aus der Region stammt. Wir konzentrieren uns auf alle Bereiche der E-Mobilität, von Elektro-Pkw, Lkw und Bussen bis hin zu Maschinen und Schiffen. Unser modulares und skalierbares Ladesystem sowie unsere erstklassige Software wurden von Elektrofahrern für Elektrofahrer entwickelt und ermöglichen unseren Kunden weltweit ein optimales Nutzererlebnis. Die Aktien von Kempower sind an der Nasdaq Helsinki Ltd. notiert. kempower.com