Kempower charger at Osprey charging station
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Revolution der Schnelllade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in Großbritannien

Im Jahr 2020 erklärte die britische Regierung die Absicht, die Dekarbonisierung des Straßenverkehrssektors als eine der schnellsten Nationen der Welt voranzutreiben. Angesichts der steigenden Verkaufszahlen von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen in Großbritannien ist der nächste Schritt für einen reibungslosen Übergang zur Elektromobilität die Schaffung fairer und skalierbarer Ladenetzwerke für britische Fahrer und Fahrerinnen.

Partnerschaft mit einem der größten öffentlichen Ladenetzanbieter Großbritanniens

Im vergangenen Jahr verlautbarte Osprey Charging, einer der größten und am schnellsten wachsenden Anbieter öffentlicher Schnellladestationen in Großbritannien, die mit dem Laden von Elektrofahrzeugen verbundenen Bedenken ausräumen zu wollen. Hierfür plant das Unternehmen, bis 2025 landesweit mehr als 150 leistungsstarke Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu installieren, von denen einige mit Kempower-Technologie ausgestattet sein werden.

Im Rahmen einer Initiative mit einem Volumen von 75 Millionen Pfund werden insgesamt 1.500 Schnellladestationen mit einer Leistung von 150 bis 175 Kilowatt an wichtigen Autobahnen und Fernstraßen installiert. Zur Ausstattung der Ladestationen wählte Osprey Charging die Kempower Satellite-Ladesäulen plus Kempower Power Unit. Die Kempower ChargEye-Software optimiert im Backend das Ladeerlebnis für die Fahrer. Dies ist das erste Mal, dass diese bahnbrechende Technologie zur Optimierung von Ladegeräten in Großbritannien öffentlich eingesetzt wird.

Kempower Satellite-Ladesäulen in Großbritannien

Weniger Stress beim Laden dank mehrerer leistungsstarker Ladegeräte an einer Ladestation

Kempower-Ladegeräte arbeiten dynamisch, um das gleichzeitige Laden mehrerer Fahrzeuge an einer Ladestation zu optimieren. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Leistungsverteilung, die aufgrund der maximalen Ladeleistung der einzelnen Modelle und des Ladezustands von Fahrzeug zu Fahrzeug stark variiert.

Dieses Leistungsmanagement kann die Wartezeiten beim Laden erheblich verkürzen, die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit der Lademöglichkeiten für die Autofahrer maximieren und die Kundenfrequenz für die Eigentümer, auf deren Grund die Ladestationen betrieben werden, erhöhen. Die Lastausgleichstechnologie ermöglicht zudem die Optimierung der Netzanschlüsse, sodass mehrere Hochleistungsladegeräte pro Standort installiert werden können und höhere Ladegeschwindigkeiten möglich sind, ohne dass mehr Netzstrom benötigt wird.

Dank der Schnellladetechnologie von Kempower genießen E-Autofahrer einen optimalen Ladevorgang mit kürzerer Wartezeit.

Größere Barrierefreiheit für alle E-Autofahrer

Den Zugang zur E-Mobilität für noch mehr Autofahrer in Großbritannien zu ermöglichen, ist ein wichtiges Anliegen von Osprey Charging. Deshalb hat das Unternehmen bei der Installation seiner Schnellladestationen mit Kempower-Technologie die Barrierefreiheit zu einem zentralen Aspekt gemacht.

Eine der ersten Stationen, die im Rahmen des Projekts eröffnet wurde, befindet sich bei dem Pub „Paisley Pear“ in der englischen Stadt Brackley. Die Station ist die erste barrierefreie Schnellladestation in Großbritannien und besteht aus acht Kempower Satellite Ladesäulen mit einer Leistung von jeweils 150 kW. Die Kempower Ladesäulen sind benutzerfreundlich angeordnet und bieten mehr Platz für den Zugang, um Fahrerinnen und Fahrer mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen die Bedienung zu erleichtern. Außerdem sind die Ladekabel gefedert und hängen an einem Portal, das den größten Teil des Gewichts trägt. So lassen sich die Kabel mühelos zu den Fahrzeugen ziehen.

Der Platzbedarf der einzelnen Kempower Satellite-Ladesäulen ist zudem um 74 Prozent geringer als der Branchendurchschnitt. Ein geringerer Platzbedarf verbessert die Bewegungsfreiheit um die Ladesäulen herum und bietet zudem mehr Platz für weitere Ladesäulen.

Dass Osprey Charging großen Wert auf Barrierefreiheit legt, zeigt sich auch darin, dass der Standort Paisley Pear von ChargeSafe, einer unabhängigen Zertifizierungsstelle für öffentliche Ladeinfrastruktur, mit 4,6 von 5 Punkten bewertet wurde. Diese beeindruckende Bewertung ist die höchste, die ChargeSafe bisher im Vereinigten Königreich vergeben hat.

Kempower-Ladegeräte an der Osprey-Ladestation

Stand des Ausbaus

Osprey Charging geht davon aus, dass bis Ende 2022 fünf Ladestationen in Betrieb sein werden. Standorte:

  • M40 in Banbury
  • A43 in Brackley
  • A127 in Essex
  • A14 in Suffolk
  • A1423 in Wolverhampton

Der Ausbau ist mit einigen Hürden verbunden, die Osprey Charging und das Team von Kempower UK gemeinsam überwinden. Eine große Herausforderung ist die Energieversorgung der Ladestationen, einschließlich der Versorgung der Standorte mit ausreichend Strom und des Umgangs mit Netzbeschränkungen. Weitere Überlegungen betreffen den Umgang mit Pachtverträgen für bestehende Trafostationen, insbesondere den Eigentümer und die rechtlichen Aspekte der Strombereitstellung, sowie die Frage, wem die Stromüberschüsse aus neuen Trafostationen gehören.

Um diese Herausforderungen zu meistern, bauen Kempower UK und Osprey Charging enge Beziehungen zu den relevanten Verteilnetzbetreibern (VNB) auf. Die beiden Unternehmen arbeiten auch mit unabhängigen VNB zusammen, alternativen Netzbetreibern, die die neuen Anlagen übernehmen, instand halten und bei Bedarf den Großteil der Arbeiten zur Inbetriebnahme einer Ladestation übernehmen können.

Positives Kundenfeedback und erfolgreiche Partnerschaft

Bislang finden die Osprey Charging-Ladestationen bei den E-Autofahrern eine äußerst positive Resonanz. Häufig hören Kempower und Osprey Charging die Frage, warum noch nicht mehr Stationen eröffnet wurden.

Der anhaltende Erfolg des Projekts lässt sich auf die ausgezeichnete Beziehung zurückführen, die Kempower mit Osprey Charging aufgebaut hat. Die beiden Teams stehen in ständigem Kontakt, gehen alle Herausforderungen gemeinsam an und treiben den Fortschritt in dieselbe Richtung voran.

Über Kempower

Kempower entwickelt und fertigt DC-Schnellladelösungen für Elektrofahrzeuge und Maschinen. Unser Team besteht aus Elektroauto-Enthusiasten, die ein tiefes Verständnis für den Lademarkt und eine praxisorientierte Mentalität mitbringen. Unsere Produktentwicklung und Produktion sind fest in Finnland verwurzelt, wobei über 90 % unserer Materialien und Komponenten lokal bezogen werden. Unser Fokus liegt auf allen Bereichen des Transportwesens, von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen bis hin zu Bergbauausrüstung, Booten und Motorsport. Mit 70 Jahren Erfahrung in der Optimierung von Stromquellen sind wir maßgebend, was Technik, Design und Benutzerfreundlichkeit angeht.

Über Osprey Charging Network

Osprey Charging Network ist ein landesweites Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge in Großbritannien. Osprey finanziert, installiert und verwaltet sein Netz im Auftrag seiner Pachtpartner. Das Osprey-Netz ist auf Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Alle Osprey-Ladegeräte akzeptieren kontaktlose Zahlungen, Zahlungen per App oder RFID sowie Zahlungen über alle gängigen Zahlungsmethoden von Drittanbietern, wie beispielsweise Flottenkarten. Darüber hinaus wird jede Ladestation mit Strom betrieben, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. 2019 installierte Osprey in Zusammenarbeit mit Transport for London (TfL) die erste Schnellladestation Londons im Parkhaus des Bahnhofs Stratford International.